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Monatsarchiv für November, 2010

iPhone Apps: WordPress

16.11.2010

Ronald Puhle – Autor, Fotograf und Blogger – hat zu seinem Buch “Apps für iPhone Fotografen” das Blog iPhoneografie ins Leben gerufen, auf dem über Aktualisierungen diverser Apps, iPhone-News, neue Fotos et. “geplauscht” wird. Hier ein interessanter Beitrag zum Thema WordPress:

WordPress for iOS 2.6 – Wie wieder einloggen?

>>Vor einigen Tagen hat WordPress seine App einem Update unterzogen. Nach der Installation war ich frustriert: In keinem meiner Blogs war ein Login mehr möglich. Ständig erhielt ich Fehlermeldungen, dass der Benutzername und/oder das Passwort falsch sind.

Die gute Nachricht: Heute habe ich mich dem Problem angenommen und das Einloggen ist wieder möglich!

Die schlechte Nachricht: Der Zugang zu den Blogs muss in der App neu angelegt werden.

Bevor ich damit beginne, wechsle ich in die WordPress-Einstellungen in den iPhone-Einstellungen und gebe meinen WordPress.com-Benutzernamen und das dazugehörige Kennwort ein. Der Hinweis gilt natürlich nur für die Leser, deren Blog ebenfalls auf WordPress.com läuft!

 

Im Anschluss starte ich die WordPress-App und entferne alle eingerichteten Zugänge. Tippen Sie dazu mit dem Finger auf den Edit-Button und löschen nacheinander die bisherigen Einträge.

 Mit einem Fingertipp auf den +-Button fügen Sie den neuen “alten” Blog der Liste hinzu.

Liegt der Blog bei WordPress.com, vereinfacht sich der weitere Ablauf. Tippen Sie auf das Feld “Add existing WordPress.com blog“.

Mussten bisher alle WordPress.com-Blogs einzeln eingerichtet werden, verkürzt sich die Prozedur in der neuen App-Version: Sie zeigt alle Ihre Blogs an. Wählen Sie die betreffenden Blogs aus und fügen Sie Ihrer Liste hinzu.

Läuft Ihre WordPress-Installation in einer eigenen Webpräsenz, ist im Fenster “Add Blog” stattdessen die Option “Add existing WordPress.org site” anzutippen. Alles weitere folgt wie im Buch beschrieben.

Neben meiner Problemlösung für das 2.6-Update sei noch der Hinweis erlaubt, dass das Entwicklerteam einige Verbesserungen hinsichtlich der Stabilität mit neu angelegten Artikeln veröffentlicht hat, inklusive einer Autosave-Funktion. Des Weiteren lassen sich aus der App heraus Video aufnehmen und anschließend hochladen.

Mehr Informationen zum Update finden Sie auf der WordPress for iOS-Entwicklerseite … weiter.<<

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Die Kriterien für ein gutes Bild

11.11.2010

DEMOKRATISCHE FOTOGRAFIE

„Alles ist automatisch, ich muss nur auf den Auslöser drücken. Die Kamera kaufen auch Amateure.   [Pause, er zeigt auf seinen Kopf] Da ist alles drin.” – HELMUT NEWTON

Michael Freeman - international anerkannter Fotograf – berichtet:

>>In der Fotografie existiert die verbreitete Meinung, dass ernsthafte Stellungnahmen und Publikationen nur für ein abgeklärtes Publikum gedacht sind, also Leute, die selbst keine fotografischen Ambitionen haben.

 Ich war vor kurzem vielleicht noch der Meinung, dass die Kombination aus Digital zusammen mit dem veränderten Status und Zweck der Kunst zu einer Ära der demokratischen Fotografie geführt hat.

Das Publikum für Fotografie betrachtet Fotos als solche!

Künstler folgen einer solchen Auffassung allerdings höchst selten, doch sie hat sich so entwickelt. Ich glaube, dass es an der Zeit ist, das Betrachten von Fotos mit deren Aufnahme zu verbinden.
Erläuterungen zur Kunst standen außerdem nie für sich allein.

Als Cicero im ersten Jahrhundert vor Christus De inventione („Über die Auffindung“) schrieb und der griechische Philosoph Dionysius Longinus später seine Abhandlungüber Dichtung und Rhetorik Peri hypsos („Vom Erhabenen“) verfasste, haben beide praktische Anweisungen geliefert. Die Kunst des Redens und Schreibens wurde sicherlich jedem Gebildeten zugesprochen. Jetzt befinden wir uns in einer Welt der Fotografie, in der Millionen von Menschen aufgehen und die eine großen Anzahl Menschen für eine kreative Ausdrucksweise nutzen. In dem Maße, wie man Fotos Dritter besser interpretiert, gelangt man sicherlich auch zu besseren eigenen Fotos.

Die Kernfrage dabei ist, was überhaupt ein gutes Foto ausmacht. Diese Frage wird mir in den meisten Gesprächen und Interviews gestellt. Ich hätte „gut komponiert“ antworten oder weitere ganz spezifische Eigenschaften aufzählen können, was jedoch eingeengt hätte.

Bei einer Betrachtung mit dem nötigen Abstand ist es nicht einmal so schwer, die Kriterien für ein gutes Bild aufzulisten – ich komme auf sechs. Sie könnten vielleicht noch einige hinzufügen, die ich aber einfach als Teilmengen meiner sechs Kriterien betrachte. Dabei erfüllt nicht jeder gute Fotograf alle Kriterien, aber die meisten:

1. Enthält das, was allgemein gefällt.

Selbst wenn in einem Bild diverse technische und ästhetische Fehler vorhanden sind, kann das in diesem Zusammenhang durchaus ignoriert werden.

2. Regt an und provoziert.

Wenn ein Foto weder begeistert noch Interesse weckt, wurde es lediglich fachgemäß aufgenommen – nicht mehr.

3. Ist mehrschichtig.

Ein Bild, das auf mehreren Ebenen funktioniert, wie mit grafischen Elementen plus einer tieferen Bedeutung, wirkt ebenfalls besser. Ein Betrachter möchte etwas entdecken.

4. Passt in einen kulturellen Zusammenhang.

Fotografie ist überwiegend Bestandteil unserer „visuellen Nahrung“, die von Natur aus zeitgenössisch ist. Die meisten Leute bevorzugen es, sich mit dem Hier und Heute auseinanderzusetzen.

5. Enthält eine Idee.

Jede künstlerische Arbeit verfügt über eine gedankliche Tiefe. Ein Bild muss die Imagination des Betrachters wecken und ganz simpel auch ein Blickfang sein.

6. Entspricht dem Medium.

Die Kunstkritik vertrat lange Zeit die Ansicht, dass jedes Medium das ihm Entsprechende entdecken und ausschöpfen und andere Kunstformen nicht kopieren sollte, zumindest nicht ohne Ironie.<<

Dieser Beitrag ist eine Auszug aus Michael Freemans Buch Die fotografische Idee - Bildkomposition und Aussage

ISBN: 978-3-8272-4683-7, 192 Seiten, komplett 4-farbig, € 29,95 [D]

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iPhone Apps für Fotografen: Aktuelles von Hipstamatic

08.11.2010

Ronald Puhle, Autor und Fotograf, beschreibt in seinem Buch “Apps für iPhone-Fotografen” nützliche Tools zur Fotografie und Bildbearbeitung mit dem iPhone.

In seinem Blog zum Buch iPhoneografie beschreibt er seinen täglichen Kampf mit dem iPhone, seine Erfahrungen mit Apples Phone als Kamera sowie Tipps & Tricks zu aktuellen iPhone Foto-Apps. Eines der beliebtesten Foto-Apps ist Hispstamatic - eine iPhone-App, welche Aufnahmen mit alten Filmkameras und Filmmaterial simuliert.  

Hier ein Bericht über Ronalds Erfahrungen zum Thema Dali Museum GoodPak von Hipstamatic:

>>Fast anderthalb Stunden hat es bei mir gestern Abend gedauert, bis ich das HipstaPak “Dali Museum GoodPak” vollständig laden konnte und es endlich installiert war. Deshalb kann ich Ihnen erst heute die surreale Hipstamatic-Erweiterung vorstellen.

Zum Paket gehört ein neues Objektiv (Salvador 84), der Film Salvador sowie ein passendes Kameragehäuse im Dali-Style. Die Film-Beschreibung “Endless Exposure” sagt eigentlich aus, was den Käufer erwartet: Unzählige und vor allem in alle Richtungen gestreute Belichtungen. Das Salvator 84-Objektiv spiegelt dagegen das Motiv in der horizontalen Ebene.

 

Nicht nur das Kameragehäuse lässt sich auswechseln, auch die Optik des Chassis wurde verändert. So sind jetzt nicht mehr die ausgeschalteten LEDs zu sehen. Erst beim Schreiben werden sie sichtbar.

Das Salvatore 84-Objektiv und das zum “Dali Museum GoodPak” dazugehörige Papier spiegeln und drehen das abgebildete Motiv. Außerdem zeigt sich bei genauerem Hinsehen eine strukturierte Oberfläche, die an eine Leinwand erinnert.

Zum Vergleich: Das Salvatore 84-Objektiv und der Ina’s 1935-Film (The Mission HipstaPak).

Wie bereits im gestrigen Artikel erwähnt, wird das “The Dalí Museum GoodPak” nur für eine gewisse Zeit zum Download beziehungsweise Kauf angeboten (Stichtag: 12. Januar 2011). Hinter der Aktion verbirgt sich die Unterstützung des Dali Museum in St. Petersburg (Florida). Weitere Informationen finden Sie hier.

Anhand der Blog-Statistik weiss ich, welche Suchphrasen Besucher hierher führen. Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen und im Zusammenhang mit der Hipstamatic-App noch einmal kurz auf zwei Dinge eingehen:

1. Um Hipstamatic mit einem oder mehrere HipstaPaks zu erweitern, tippen Sie auf das Einkaufswagen-Icon der Kameravorderseite. Durch horizontales Wischen können Sie sich die einzelnen Pakete anschauen und per Fingertipp auf die Vorschau weitere Informationen abrufen.

2. In derselben Ansicht haben Sie über den “Restore Purchase”-Button die Möglichkeit, alle gekauften HipstaPak zu reaktivieren. Dazu müssen Sie sich lediglich mit Ihrem iTunes-Account anmelden. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie:

- Hipstamatic auf Ihrem iPhone entfernt und anschließend wieder installiert haben,
- Hipstamatic auf einem anderen (neuen) iPhone installieren wollen oder
- ein neu gekauftes HipstaPak wegen Serverüberlastung nicht geladen werden konnte. <<

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10 Dinge, an denen man seine Ahnungslosigkeit vom Fotografieren merkt

05.11.2010

 Bastian und Benjamin vom Fotoblog SWEETSPOTFOTO.de haben eine interessante Liste gestartet:

>>10 Dinge an denen Du merkst, dass Du vom Fotografieren keine Ahnung hast.

1. Du hältst Hasselblad für einen finnischen Rennfahrer.

2. Wenn Du nach der Verschlusszeit gefragt wirst, antwortest Du, dass Du noch nie im Gefängnis warst.

3. Du denkst ein “gutes Glas”, sei ein besonders toller Sektkelch.

4. Du denkst Tilt&Shift sei der Name für einen Flipperautomaten.

5. Du hältst Chromatische Aberration für eine Tropenkrankheit.

6. Du denkst bei HDR an: “Der Herr der Ringe”.

7. Du hältst den “Autofokus” für eine Automobil Zeitschrift.

8. Du bist total beleidigt, wenn jemand “Unterbelichtet” zu Dir sagt.

9. Du gibst jemanden Tabasco rüber, wenn er von “nachschärfen” spricht.

10. Du denkst die blaue Stunde habe was mit Alkohol zu tun. <<

Nun eine Bitte: Sollten Euch noch mehr Gründe einfallen, so könnt Ihr die Liste gerne in den Kommentaren erweitern.

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