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pia Guinness Buch kürt Telespiele-Ausstellung von M+T-Autor René Meyer

geschrieben am 24. August 2007 von Pia Kleine Wieskamp

gamesconvention.jpg

Rekord auf der GC: Guinness Buch kürt Telespiele-Ausstellung

Vor 35 Jahren, im Sommer 1972, begann die Videospielindustrie. Anfang der 80er Jahre begann mit Computern wie dem legendären Commodore 64 die große Zeit der Home Computer. Erst später sollte der PC den Spielemarkt dominieren. Mitte der Neunziger begann die Videospiele-Neuzeit mit Sony und seiner PlayStation.

Doch wer erinnert sich noch an die Geräte von damals?

Eine einzigartige Sonderausstellung “Telespiele 1972 – 2007” lässt auf der diesjährigen Games Convention in Leipzig 35 Jahre Telespiele Revue passieren. Sie ist die weltweit größte Privatsammlung von Spielecomputern und Konsolen. Auf einer 200 Quadratmeter großen Fläche in der Messehalle 5 umfasst insgesamt 274 Ausstellungsstücke, d.h. Konsolen, Handhelds, Home Computer, LCD-Spiele und Lerncomputer. Als größte Sammlung ihrer Art wird sie in das im Februar 2008 erscheinende Guinness Buch der Rekorde – in der speziellen “Videogame Edition”- aufgenommen.

rene_meyer_081.jpgZusammengetragen hat die Telespiele-Sammlung der Leipziger Journalist und Autor René Meyer:

“Der Eintrag ins Guinness Buch macht mich sehr stolz. Seit meiner Kindheit sammle ich leidenschaftlich gern Spiele, Konsolen und Fachzeitschriften. Dass meine Sammlung die größte der Welt ist, habe ich nicht gedacht”.

Interview mit René Meyer: http://www.sajonara.de/2007/08/17/7-fragen-an-rene-meyer/

Viele der Exponate lassen Erinnerungen wach werden. Doch neben Klassikern wie dem Atari 2600, dem Amiga 500 oder dem Super Nintendo sind viele Raritäten zu sehen, die heute in Vergessenheit geraten sind. Etwa das Telefever von Tchibo oder die Tabletop-Spiele mit eingebautem Bildschirm aus den 80er Jahren. Manche Geräte sind nie in Europa erschienen, wie die Game-Boy-Konkurrenten Wonderswan und Neo Geo Pocket oder die Kinderkonsole Playdia von Bandai.

Ein Abschnitt widmet sich der Computergeschichte der DDR. Zu sehen sind unter anderem der kuriose Computerbausatz Z1013, die beliebte KC-Reihe, der Bürorechner PC 1715, der von Margot Honecker persönlich in Auftrag gegebene Bildungscomputer A5105 und das BSS 01, die einzige Spielkonsole Ostdeutschlands.

Abgerundet wird die Ausstellung durch Monitore, Eingabegeräte, Spielmodule, Disketten, Handbücher, Fachbücher und Zeitschriften, darunter begehrte Erstausgaben von Spielemagazinen wie Telematch, ASM, Happy Computer und PC Player.

Sonderausstellung Telespiele 1972-2007 zur GC 2007
Halle 5, Stand B20

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