Markt+Technik-Blog

Bücher und Software für Computer und Mensch.

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Monatsarchiv für Mai, 2007

Postkarten aus SECOND LIFE (20)

30.05.2007

SL_Book027Sommer ist für mich persönlich immer eine etwas „schwierige“ Jahreszeit. Schwierig insofern, als ich leider zu den Menschen gehöre, die bei strahlendstem Sonnenschein und tropischen Temperaturen mit tränenden Augen und verstopfter Nase herumlaufen und lichtempfindlich-blinzelnd in geschlossene Räume flüchten. Mit anderen Worten: Ich habe Heuschnupfen! Lustig ist das nicht – doch während ich diese Zeilen schreibe stiehlt sich ein kleiner Hoffnungsschimmer in meine trüben Gedanken: Meine Freundin Penelope, pollenmäßig mindestens ebenso gestraft wie ich, hat einen Weg gefunden die Sommermonate trotzdem zu genießen…

Hey Mailin,
meine Augen sind klar und mein Kopf ist frei – Second Life in seiner reizarmen Virtualität sei Dank! Und als ob das nicht schon genug Grund zum glücklich-sein wäre – Dragonfighter hat mich gefragt, ob wir was trinken gehen wollen!
An der Strandbar kamen wir uns dann näher und… *seufz*
Deine glückliche P

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Heute erschienen: Nike+ iPod – Ihr Personal Trainer im Ohr

29.05.2007

Wer regelmäßig laufen möchte, braucht neben dem richtigen Schuhwerk und der richtigen Kleidung vor allem eines: die richtige Motivation. Und ob Laufanfänger oder langjähriger Hobbyläufer – wer morgens nach dem Aufstehen oder abends nach der Arbeit auch noch mit Dauerregen oder Minusgraden konfrontiert wird, kann Beistand brauchen. War gerade kein Laufpartner in der Nähe, übernahm dies bislang der Diskman oder der iPod – heute trägt Nike+ iPod den Läufer auch durch tiefere Motivationstäler.

Nike+ iPod-CoverMit Nike+ iPod haben Sie nicht nur Ihre Lieblingssongs, sondern auch Ihren eigenen Personal Trainer im Ohr, der Ihnen die aktuellen Leistungsdaten durchsagt und am Ende zum erfolgreichen Training gratuliert. Nach dem Training laden Sie Ihre Laufdaten über iTunes auf die Nike+-Website hoch, die Ihnen den perfekten Überblick über Ihre Trainingserfolge bietet. Hier können Sie Karten Ihrer gelaufenen Strecken anlegen, sich weltweit mit anderen Läufern austauschen oder sie zu Wettbewerben herausfordern.

Unser heute erschienenes Buch Nike+ iPod zeigt Ihnen, wie Ihr Lauftraining mit Nike+, dem iPod nano und iTunes noch mehr Spass macht und noch effizienter wird. Die Autoren (einer von ihnen ist selbst leidenschaftlicher Läufer) beschreiben alle nötigen Schritte, von der Konfiguration des Nike+Sets und dem Erstellen von Playlists bis zur Auswertung der Laufdaten auf nikeplus.com. Und weil auch die richtige Motivation nur die halbe Miete ist, erfahren Sie außerdem, mit welchem Equipment Sie Nike+ ergänzen können, wie Sie richtig trainieren, sich richtig ernähren oder wie Sie mit Trainingsplänen auch große Ziele erreichen.

Also, worauf warten Sie? Die Laufsaison 2007 ist noch jung, und es muss nicht immer gleich der Halb- oder Vollmarathon sein. Laufen Sie einfach los und lassen Sie sich von Ihren Lieblingssongs über die Strecke tragen. Probieren Sie aus, mit welchen Songs Sie am liebsten laufen (ein Tipp: harte, schnelle Sachen nur dosiert einsetzen – Profis wie Paula Radcliff oder Lance Armstrong bevorzugen aus gutem Grund Playlists mit mehrheitlich ruhigen Stücken). Freuen Sie sich bei der Trainingsauswertung auf nikeplus.com über Ihre ersten Erfolge. Fordern Sie andere Läufer zu Wettbewerben heraus oder nehmen Sie an einem der Laufevents in Ihrer Stadt teil. Laufen Sie einfach los!

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Postkarten aus SECOND LIFE (19)

22.05.2007

laras_haareSeien Sie ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal eine Sandburg gebaut? Bei mir ist das definitiv schon eine ganze Weile her – es muss bei einem Nordsee-Urlaub vor ca. 10 Jahren gewesen sein: und selbst damals kam ich mir irgendwie schon ein bisschen albern vor. Ich meine: erwachsene Menschen, die kinderglücklich-lächelnd im Sand sitzen und darum wetteifern, wer die schönste, größte und tollste Burg baut – alles hat seine Grenzen! In Second Life dagegen kann man anscheinend in so genannten „Sandboxen“ seinem Spieltrieb freien Lauf lassen – ganz ohne Sand in den Schuhen und mitleidige Blicke von Passanten…

lara_scriptHallo Mailin,
diesmal ein paar Bilder von Larus. Larus ist mein MännerAvatar. Ich war in der Sandbox, das ist der Ort an dem eigenheimlose Second Life Bewohner 3 dimensionale Gegenstände erstellen können. Dort wollte ich Haare bauen. Lach nicht. Das ist hier so. Die normalen Avatarhaare sehen aus als klebten sie am Kopf. Es gibt schönere, die sich bewegen wie im Wind. Diese sind aus 3 dimensionalen Grundbausteinen (Prims), wie Toren (Torusse?)und Zylinder aufgebaut und mit einer Bildtextur versehen. In Second Life heißen sie FlexiHair und sind sehr begehrt. Ich hatte hier ein Script, dass eine Locke mehrfach multipliziert und kreisartig anordnet. Aber schau was mir passiert ist: Mir ist ein Fehler unterlaufen und ich mußte meine Locken alle einzeln in der Sandbox wieder einsammeln. Tja aller Anfang ist schwer.
Liebe Grüße
Lara

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Günter Born zu Sicherheit bei Windows Vista

22.05.2007

Herr Born, das Thema Sicherheit bei Windows Vista in aller Munde? Wie sicher ist es wirklich?
Günter Born: Nun, jenseits dem Marketing-Geklingel lässt sich schon feststellen, dass Microsoft an vielen Ecken Verbesserungen im Hinblick auf die Sicherheit eingeführt hat. So ermöglicht die Benutzerkontensteuerung erstmalig ein komfortables Arbeiten unter Standardbenutzerkonten, und trotzdem können Administratoren mit wenigen Mausklicks Aufgaben, die erweiterte Berechtigungen erfordern, ausführen. Auch der abgesicherte Modus des Internet Explorers oder die Zwei-Wege Windows-Firewall, die auch ausgehende Verbindungen kontrollieren kann, hilft ggf. die Sicherheit zu verbessern.

Allerdings lässt sich auch festhalten: Das größte Risiko für die Sicherheit des PCs sitzt vor dem Bildschirm. Ein Anwender kann mit wenigen Mausklicks alle Sicherheitsbarrieren niederreißen. Und die vielgefragten “heißen Tipps� zum Abschalten der Benutzerkontensteuerung in den betreffenden Internetforen sprechen Bände.

In meinen Magnum-Titeln Windows Vista Home Premium Tricks, Windows Vista Business Tricks und Windows Vista Ultimate Tricks gehe ich in mehreren Kapiteln auf das Thema Sicherheit ein und zeige den Anwendern, wie sich die in Vista integrierten Sicherheitsfunktionen auf intelligente Weise nutzen lassen.

BornUnter dem Strich: Auch ich habe mich in der Beta-Testphase über die ständigen Nachfragen der Benutzerkontensteuerung aufgeregt. Bei der Final von Windows Vista dauerte es aber dann noch genau einen Tag, bis ich begriffen habe, was die Entwickler vorhatten – und heute muss ich feststellen:

  • Windows Vista ist das erste Windows-Betriebssystem, wo ich konsequent unter Standardbenutzerkonten arbeite und trotzdem 99% aller Administratoren-Aufgaben unter diesen Konten ausführen kann.
  • Ich musste Vista bereits intensiv nutzen, als noch keine Virenscanner verfügbar waren. Die in Vista eingebauten Sicherheitsmechanismen haben in dieser Zeit zuverlässig das unbemerkte Eindringen von Schadprogrammen verhindert.

Da ich aus bestimmten Gründen auch weiterhin noch einige Jahre sowohl mit Windows XP als auch mit Windows Vista arbeiten muss, vermisse ich unter XP zwischenzeitlich viele Vista-Funktionen (unter anderem die Benutzerkontensteuerung) schmerzlich – etwas, was ich vor einem Jahr niemals geglaubt hätte. Da ich auch über Erfahrung mit Linux (sowie einigen anderen, heute kaum noch gebräuchlichen Betriebssystemen) habe, möchte ich an dieser Stelle meinen “virtuellen Hutâ€? vor den Entwicklern ziehen. Da ist den Mannen rund um Bill Gates und Steve Ballmer schon ein großer Schritt gelungen.

Natürlich sollte dies niemand dazu verleiten, auf Virenscanner zu verzichten, und auch die Sicherheitseinstellungen sollten intelligent eingestellt und clever genutzt werden. Bei Virenscannern gilt es allerdings auf die richtigen Produkte zu setzen, da sich einige Hersteller (speziell im Massenmarkt) mit Vista momentan noch etwas schwer tun und bisher Lösungen anbieten, die erhebliche Probleme verursachen.

Ich selbst setze seit Anfang 2007 das Produkt AVAST! 4 Home bei Testsystemen ein, und auch die deutsche Firma Avira stellt nun eine Vista-taugliche Antivir-Version in verschiedenen Varianten bereit. An dieser Stelle führt es zu weit, auf die Details einzugehen. Interessierte Vista-Nutzer finden in meinen bei Markt+Technik publizierten Vista-Titeln aus der Magnum-Reihe entsprechende Hinweise auf Virenscanner, Sicherheitsfunktionen oder verbesserte Sicherheitseinstellungen.

Gibt es aus Ihrer Sicht Kritikpunkte an Windows Vista, und was sollte Microsoft verbessern?
Günter Born: Ich nutze Windows Vista zwischenzeitlich bereits über ein Jahr recht intensiv und habe das Betriebssystem als recht stabil und (nach einer Einarbeitungszeit) als leicht zu bedienen kennen gelernt. Der Kern des Betriebssystems ist sehr solide und ich gehe davon aus, dass Windows Vista ein Erfolg wird. Probleme gibt es vor allem an den Stellen, wo die Hersteller von Hard- und Software ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben und den Kunden quasi “Bananen-Ware” andrehen. Da gibt es den Fall eines großen Herstellers von Computern, Brennern, Druckern-, Digitalkameras und Scannern, der offenbar die letzten Jahre mehr mit sich selbst und der Reorganisation seines Managements als mit der Produktpflege befasst war. In meinem Büro steht ein noch relativ neuer Scanner dieses Herstellers, der unter Windows Vista praktisch nicht nutzbar ist. Der Hersteller teilte mir mit, dass dieses Gerätemodell zu alt sei, um noch durch aktualisierte Treiber unterstützt zu werden. Ein Geschmäckle bekommt diese Mitteilung aber, da ich bereits in der frühen Beta-Phase von Windows Vista mit den Microsoft-Entwicklern über Probleme mit den für Scanner erforderlichen WIA-Treibern korrespondiert habe. Microsofts Entwickler teilten mir mit, dass der besagte Hersteller bereits in der Beta-Testphase von Windows 2003 Server über ein entsprechendes Problem in seinen Treibern informiert worden sei (2002/2003 war das Scannermodell gerade mal ein Jahr am Markt). Ähnliches kann man für andere Gerätehersteller und auch für Anwendungssoftware konstatieren.

Windows Vista erschien ja nicht schlagartig am Firmament, sondern Microsoft hat lange für dessen Entwicklung gebraucht. Interessierte Hersteller oder Entwickler konnten sich bereits seit mehreren Jahren kostenlos über White-Papers hinsichtlich der technischen Änderungen informieren. Zudem stellte Microsoft einem extrem breiten Kreis an Beta-Testern funktionsfähige Kopien von Vista zur Verfügung. Von daher prügeln viele Endkunden, bildlich gesprochen “den falschen Hund�, wenn Sie auf die vermeintliche Unfähigkeit von Microsoft schimpfen und von Anwendungen, Tools oder Treibern verursachte Fehler dem Betriebssystemhersteller zuschreiben.
Günter Born: Ja, es gibt einige Fehler in Windows Vista – die ich teilweise auch an den Hersteller kommuniziert habe. Viele der momentan in den technischen Foren berichteten Fehler werden aber durch Fremdsoftware, Treiber oder die sprichwörtliche Dummheit des vor dem Rechner sitzenden Anwenders verursacht. Wer alle Sicherheitsmechanismen abschaltet, dann noch einige Uralt-Programme zur Festplattenpartitionierung auf das System würgt und zum Abschluss noch eines der vielgepriesenen “Optimierungsutilitiesâ€? nutzt, darf sich über ein ramponiertes Windows Vista nicht wundern.

Ich hatte beim Schreiben meiner ersten Windows Vista-Titel ein wunderbar schnelles und stabiles System. Der Ärger begann, als ich zur Vorbereitung meiner “Windows Vista – Tricksâ€?-Titel so diverse (teilweise im Internet als “heiße Tippsâ€? gehandelte) Sachen und Programme austestete. Plötzlich gingen viele Windows-Funktionen nicht mehr und es tauchten Fehler an Stellen auf, die vorher nie beobachtet wurden.

Klar, das gehört zu meinem Job als Autor, der sich mit solchen Sachen beschäftigen und intensiver testen muss.

Durch intensive Ursache-Wirkungs-Analyse konnte ich in der Regel auch die Gründe für dieses Verhalten herausfinden. In 99 von 100 Fällen lag es nicht an Windows Vista sondern an Treibern oder Software aus Drittquellen. Und für die wenigen, wirklich lästigen, Fehler in Windows Vista ließen sich meist Workaround Lösungen finden, die die Wirkung der betreffenden Fehler begrenzen. Dieses Know-how ist zwischenzeitlich in meinen Markt+Technik-Titeln “Windows Vista Home Premium Tricks�, “Windows Vista Business Tricks� und “Windows Vista Ultimate Tricks� der Reihe magnum eingeflossen. Wer die größten Klippen umgehen und sich Ärger ersparen möchte, sollte einen Blick in diese Bücher werfen. Seit ich mein System neu aufgesetzt habe und die in meinen eigenen Büchern gegebenen Empfehlungen befolge, habe ich wieder ein wunderbar stabiles und schnelles System (obwohl einer meiner Rechner nur mit 1,9 GHz und einer 20 GByte-Vista-Partition und einer am unteren Ende der Leistungsskala angesiedelten Grafikkarte arbeitet).

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Günter Born: Wissenswertes zu Windows Vista Ultimate

16.05.2007

Günter Born erklärt, inwieweit sich Ultimate von den anderen Vista-Lösungen unterscheidet und was es bietet!

Windows Vista Ultimate ist die Version, die alle Funktionen der anderen Vista-Varianten wie Business und Home Premium beinhaltet – also alle multimedialen Funktionen samt Media Center der Home Premium-Version und zusätzlich die im professionellen Bereich bBorneim Einsatz der Vista Business-Version geforderten Funktionen wie Fax- und Scanfunktion, Gruppenrichtlinien zur Verwaltung von Systemeinstellungen, Offline-Dateien, Verschlüsselung auf Dateiebene, die Bitlocker-Technologie und vieles mehr. Eine genaue Übersicht über die Funktionen der einzelnen Windows-Varianten findet sich in Kapitel 1 der beiden von mir verfassten Markt+Technik-Titel Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate.

Für welchen Anwender ist es?

Vista Ultimate richtet sich an Anwender, die einerseits nicht auf die Funktionen der Home Premium-Version wie Media Center, Jugendschutz, Windows DVD Maker verzichten wollen, andererseits aber professionelle Funktionen wie Offline-Dateien, Fax- und Scanfunktionen, Gruppenrichtlinien, Verschlüsselung mit EFS und Bitlocker etc. im Geschäftsumfeld benötigen. Zudem bietet Vista Ultimate die Möglichkeit, Sprachpakete zu installieren. Dies ist wichtig, falls Systeme in mehrsprachigen Umgebungen eingesetzt werden. Nach Installation derbetreffenden Sprachpakete kann sogar auf einem System die benutzte Sprache für die Benutzeroberfläche für jedes Benutzerkonto individuell eingestellt werden.

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Postkarten aus SECOND LIFE (18)

11.05.2007

SL_Book037Haben Sie Hobbys? Vielleicht malen Sie gerne in Öl? Oder Sie fotografieren mit großer Leidenschaft Pflanzen? Vielleicht gehören Sie ja auch zur Sport-Fraktion und es gibt für Sie kein größeres Glück als Bi-, Tri- und Marathon? Wie dem auch sei – mein Freund Tony ist im Real Life definitiv eher „einer von der ruhigen Sorte“ (wenn Sie verstehen, was ich meine…): er mag sein Sofa, seine Kuscheldecke und Hagebuttentee. Deswegen war ich einigermaßen von den Socken als mich heute diese Karte erreichte…

Hi Mailin,
Tolle Frau beim Tauchen in der Lagune getroffen: anscheinend eine Meeres- und Naturfreundin, genau wie ich! Nachdem wir in einem alten Wrack am Meeresgrund nach verschollenen Schätzen gesucht haben (leider mit eher mäßigem Erfolg) hat uns doch tatsächlich ein Hammerhai verfolgt. Wir sind aber entkommen, Halleluja: Meine mutige Begleiterin hat ihn in einen Algen-Wald gelockt und da schwimmt er jetzt wahrscheinlich immer noch herum und sucht den Ausgang… Adrenalin pur! Würde diesen weiblichen Indiana Jones gerne wieder sehen…
Dein Tony

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