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Monatsarchiv für Februar, 2010

Neuer Nickles Linux Report 2010 – es geht wieder rund!

18.02.2010

 

Der Nickles Linux Report ist jetzt in der 2010er Ausgabe erhältlich.

Dazu beschreibt Michael Nickles vom  ”Computermagazin zum Mitmachen -  www.nickles.de“:

“Im 834 Seiten dicken Buch steht alles drinnen, was Linux-Einsteiger und -Aufsteiger wissen müssen. Also “Warum noch Kohle für Windows 7 blechen”, wenn man ein moderneres und sichereres System kostenlos kriegen kann?

Ab sofort ist Schluß mit Ausreden!

Denn mit dem neuen Report schafft jeder den Umstieg zu Linux.  

Beim ersten Linux Report hab ich alle interessanten Linux-Distributionen ausschließlich auf realen Rechnern durchgecheckt. Diesmal war es einfacher.

Die kostenlosen virtuellen Maschinen sind inzwischen so mächtig geworden, dass man alles bequem in “Fenstern eines PCs” (unter Linux oder Windows) ausprobieren kann. Wird ein Linux in einer virtuellen Maschine “kaputtexperimentiert”, lässt sich ruckzuck wieder eine “Frischinstallation” herstellen.

Beim “Making Of” geknipst: auch für den neuen Linux-Report gingen wieder unzählige Nächte und Kästen Bier drauf.

Ich konnte also jederzeit für einen neuen “Tipp” alles mit einem frischen System ausprobieren, musste nicht riskieren, dass irgendeine zuvorige Änderung am System einen Einfluss hat. Entsprechend ist der neue Linux Report knallvoll mit Tipps und  “Schritt für Schritt”-Anleitungen, die perfekt funzen.

Ich kann jedem nur ausdrücklich empfehlen, sich mit diesem “virtuelle Maschinen”-Zeugs zu beschäftigen. Das ist auch für “Laien” vedammt praktisch und ist längst nicht so kompliziert, wie es sich anhört.

Im neuen Linux Report wird ausführlich erklärt, wie man diese kostenlosen virtuellen Maschinen perfekt nutzt. Das ist auch für Total-Umsteiger interessant, die beispielsweise Linux als Hauptsystem fahren und Windows 7 in einem “Fenster” unter Linux.

Apropos Windows 7. Als ich den neuen Linux Report klarmachte, kam auch grad Windows 7 und drum habe ich mit beiden Systemen experimentiert:

Fotostrecke

Ein Linux-Rechner mit zwei Bildschirmen. Auf dem linken läuft Linux, auf dem rechten Windows 7 in einer virtuellen Maschine unter Linux.

Ein normaler Mensch hat hier eigentlich keine Chance, einen Unterschied zwischen Linux und Windows 7 festzustellen. Er wird bestenfalls verblüfft sein, dass unter Linux alles viel einfach geht und mächtige kostenlose Software einfach bereits vorhanden, oder schnell per Mausklick installiert ist (ohne Suchen im Internet, Downloaden, entpacken und manuell installieren).

Und er wird auch feststellen, dass nicht jeden Tag der “Virenscanner” damit quängelt, dass ein Update fällig ist – es braucht unter Linux keinen. Installierte Anwendungen aktualisieren? Auch das macht Linux automatisch – der Update-Mechanismus kümmert sich im Gegensatz zu Windows nicht nur ums Betriebssystem sondern gleichzeitig um alles was installiert ist. Das spart viel Zeit und Nerven.

Ich war erstaunt, wie schnell man Linux die Windows 7 Optik verpassen kann. Linux lässt sich enorm flexibel individuell einstellen. Natürlich gibt es im neuen Linux Report alles Wissenswerte dazu.

Ob es sich lohnt, Linux optisch zu “Windows 7″ zu machen, ist allerdings eine ganz andere Frage. Generell ist der Windows-Desktop heute noch so, wie er bereits vor 10 Jahren war. Er stammt aus einer Zeit, in der Rechner lahm waren und man nur mit wenigen Programmen gleichzeitig gearbeitet hat. Das Umschalten von Anwendungen bei Windows 7 basiert auf einem steinzeitlichen Konzept. Bei Linux, hat jeder die Möglichkeit alternativ auch mal neue Desktops auszuprobieren:

Fotostrecke 

Moderner Linux-Desktop: Es existiert hier kein gewöhnliches Startmenü mehr. Es gibt quasi nur noch eine einzige “Ich will machen”-Taste, die Überblick zu allen gerade laufenden verfügbaren Anwendungen, Anwendungs- und Dokument-Starts bietet.

Klar: Alles Neue bei Linux zu entdecken, sich für die richtige Variante zu entscheiden, kostet elend viel Zeit. Ein Großteil meiner Arbeit am neuen Buch bestand darin, die Spreu vom Weizen zu trennen und ins Buch die wirklich heißesten Sachen zu packen. Eins kann ich versprechen: wer das Buch durch hat, der kennt alle wichtigen Dinge und weiß, wie es gemacht wird.”

Weiter geht’s nächste Woche im 2. Teil von ”Neuer Nickles Linux Report 2010 – es geht wieder rund!”

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Heico Neumeyer: Happy Birthday Photoshop

17.02.2010

Der beste Freund der ’Pixelschubser’ feiert Geburtstag: Am 19. Februar feiert Adobes Photoshop seinen 20ten! Wir befragten Photoshop-Experten Heico Neumeyer zu seiner persönlichen Photoshop-Historie:  

M+T: Herr Neumeyer, wissen Sie noch, wann Sie Ihren ersten Kontakt mit Photoshop hatten? 

Neumeyer: Also, ich war Windows-Anwender. Während MACianer schon mit Photoshop 2.0 für Macintosh arbeiteten, habe ich Picture Publisher 3 und Aldus Photoshop 1.1a genutzt und für die Zeitschrift Foto&Labor rezensiert. Dann kam Photoshop 2.5 erstmals auch für Windows – da war ich natürlich dabei. Ich habe auch gleich mein erstes Buch darüber geschrieben – beträchtlich dünner als die heutigen Kompendien, aber Photoshop selbst hatte ja auch bei weitem nicht den Umfang der heutigen Versionen; es gab weder Ebenentechnik noch Bildverwaltung, kein mehrfaches Widerrufen und keine Befehleaufzeichnung.

M+T:  Wann und wie haben Sie von Photoshop erfahren?
Neumeyer: Als Photoshop 2.5 für Windows erschien, war ich Redakteur bei einer Fotozeitschrift. Klar, dass ich mit zu den ersten Personen gehörte, die die erste Windows-Version getestet haben, Photoshop 2.5.

M+T: Warum Photoshop – gab es keine Alternativen?
Neumeyer: Ich teste alle gängigen Bildprogramme, kenne also auch PhotoLine, PhotoImpact, Paint Shop Pro, Photoshop Elements, PhotoPaint und viele andere, die mittlerweile längst verschwunden sind. Doch am liebsten nehme ich Photoshop. Die Oberfläche ist professionell gimmickfrei und lässt sich dank Tastenkürzeln und guter Befehlsaufzeichnung rasend schnell bedienen. Es gibt verblüffende Hochleistungsfunktionen wie “Tiefen/Lichter” und selbst die ganz normale Gradationskurve lässt sich geschmeidiger nutzen als bei der Konkurrenz.

M+T: Photoshop ist nun nach 20 Jahre jung. Haben Sie Erlebnisse mit so genannten Kinderkrankheiten gemacht?
Neumeyer: Manchmal ist Photoshop etwas zögerlich mit Neuerungen. So kamen etwa Ebenentechnik, mehrfaches Widerrufen, Befehlsaufzeichnung und abschaltbare Effektfilter später als bei manchen Konkurrenten wie etwa PhotoPaint oder Picture Publisher. Die Oberfläche war lange ein Verhau, der sich kaum aufräumen ließ. Doch wenn Adobe erst einmal mit neuen Funktionen herausrückt, dann sind sie extrem durchdacht, leicht zu bedienen und sehr stabil. Kompliment.

M+T: Was macht Sie eher unglücklich bei Photoshop?
Neumeyer: Schade, dass Photoshop mit der Zeit immer weniger homogen wirkt. Neue Talente werden einfach außen drangeklebt statt richtig integriert, verpackt in monströse Dialogfelder. Das gilt etwa für Extrahieren, Verflüssigen, Filtergalerie oder Objektivkorrektur. Verwirrend auch das Doppelspiel der Funktionen bei Photoshop einerseits und dem immer weiter ausufernden Raw-Dialog – einem Programm im Programm – andererseits.

So gibt es im Raw-Dialog einen Scharfzeichner mit vier Reglern, in Photoshop weitere Scharfzeichner mit drei Reglern und Zusatzoptionen; solche verwirrenden Angebote sollte man übersichtlicher organisieren. In meinem Photoshop-Kompendium nenne ich noch mehr Beispiele.

Ich bin auch nicht immer glücklich mit dem Photoshop-Deutsch. Das gilt für Ausdrücke wie »ebenenbasierte ImageMap-Bereiche«, »Bearbeitungsprotokolleinträge«, »Farbstörungsreduktionen« oder das ((Luftholen)) “Bereichsreparaturpinsel-Werkzeug”. Mitunter bekommt man völlig sinnlose Formulierungen, weil die Übersetzer den Zusammenhang nicht durchschauen. So gibt es im Raw-Dialog ein Fülllicht. Was ist das? Richtig wäre “Aufhellblitz” (Englisch “fill flash”). Im Buch nenne ich noch mehr Beispiele.

M+T:  Sie haben regelmäßig zur Folge-Version “upgedatet” – warum?
Neumeyer: Photoshop bringt bei jedem Update wichtige Neuerungen. Kennt man einmal die aktuellste Oberfläche, wirkt die ältere Fassung irgendwie altbacken.

Allerdings wird das Programm auch immer ressourcenhungriger. Wer Photoshop nur auf einem kleinen Laptop betreibt, sollte eventuell bei einer genügsamen älteren Fassung bleiben. Für reine Bildkorrektur (ohne Montage oder Bildverwaltung) bietet auch Photoshop 4.0 gute Funktionen, auch die Einsteiger-Ausgabe Photoshop Elements 8 ist ganz passabel.

M+T: Herr Neumeyer, wie sieht Ihrere Meinung nach Photoshop in 10 Jahren aus? Welche Ideen und Wünsche haben Sie für neue Versionen.
Neumeyer: So richtig vollständig und abgerundet wirkt Photoshop nie – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Was ich noch vermisse:

  • Die Befehlsfolge der aktuellen Bearbeitung lässt sich nicht sofort dauerhaft als Aktion abspeichern und an weiteren Dateien abspielen.
  • Schön wäre eine Vielfach-Effektvorschau: Ein Tableau, das die Auswirkung von einem Dutzend Filtern auf die aktuell geöffnete Datei zeigt. PhotoImpact oder Paint Shop Pro können das. Besonders verblüffend bei Photoshop: Einige Filter wie Versetzen, Farbraster oder Radialer Weichzeichner bieten nicht mal ein kleines Vorschaufenster.
  • Beim Umformen sollte automatisch die Vorgabe Seitenverhältnis erhalten eingeschaltet sein, dann muss man nicht immer Zusatztasten drücken.
  • Noch immer fehlt ein Schatteneffekt mit perspektivischer Verzerrung, der tiefstehende Lichtquellen simuliert. Und wo bleibt der weiche Objektrand als abschaltbare Ebeneneigenschaft?

Noch mehr Vermisstmeldungen stehen in meinem Photoshop-Kompendium.

M+T: Zusammengefasst: Was bedeuten Adobe und digitale Bildbearbeitung mit Photoshop für Sie?
Neumeyer: Grenzenlose Kreativität!

M+T: Bitte nennen Sie Ihren aktuell favorisierten Photoshop-Tipp!
Neumeyer: Tastenkürzel nutzen und die Voreinstellungen optimieren – dann geht alles dreimal so schnell (s.a. Heico Neumeyer, “Photoshop CS4 Kompendium”, Verlag Markt+Technik, Kapitel 1, “Das Wichtigste zuerst”).

Adobe Photoshop CS4 – Kompendium
Pixelperfektion von Retusche bis Montage
ISBN 978-3-8272-4450-5, Hardcover, 1056 Seiten, komplett 4-farbig, 1 DVD, Preis: 49,95 Euro

Fazit von media-mania.de: “Das Kompendium Photoshop CS 4 ist unverzichtbare Grundausrüstung für alle, die mit dem Photoshop arbeiten und die nicht nur nach netten Tricks und Effekten suchen, sondern tatsächlich ein umfassendes und praktisches Lehr- und Handbuch suchen, das keine Schaltfläche, keinen Filter, keine Funktion und keine Einstellung außen vor lässt. Ein sehr gelungenes, fundiertes und praxisorientiertes Handbuch, das im Regal keines Grafikers fehlen sollte und das sich an Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen richtet. Der Preis ist Umfang und Leistung auf jeden Fall angemessen.”

Schnuppperkapitel zum Download: http://www.mut.de/media_remote/katalog/bsp/9783827244505bsp.pdf

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Veranstaltungshinweis: Alles ‘Mein Mac’ mit Ulrich Bostelmann

12.02.2010

13. Februar 2010
13:00to19:00

 

Sind Sie MACinaner oder möchten Sie bald einer werden? 

Wenn Sie bereits einen Mac haben (oder sich bald einen anschaffen möchten) und schnell und sicher in den Mac-Welt einsteigen wollen sowie die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Macs kennenlernen möchten, dann ist MORGEN Ihr Tag!

Denn am Samstag, den 13.2.2010, wird zwischen 13 und 19 Uhr unser Autor Ulrich Borstelmann in der Mayerschen Buchhandlung, Westenhellweg 41, in Dortmund – auf einem kleinen Stand in der Abteilung Computerbücher – Ihre Fragen beantworten.

Ulrich Borstelmann, begeisterter Mac-User und erfahrener Autor, zeigt Ihnen dort am Laptop die ersten Schritte mit dem Mac – u.a. was Sie mit Fotos auf dem Mac alles machen können und vieles mehr.

Er bezieht sich dabei auf deine aktuellen Mac-Bücher:  

Mein Mac als Fotoatelier -
Mit iPhoto und Photoshop Elements

Weitere Informationen zum Buch finden Sie hier.

 

Mein Mac -  von MacBook bis iMac

Weiter Infos zum Buch finden Sie hier.  

 

Ulrich Borstelmann ist selbstständiger Werbegrafiker, professioneller Layouter und ein begnadeter Buchdesigner. Er arbeitet seit fast zwanzig Jahren mit Macintosh-Computern und ist profunder Kenner der Apple-Softwarepalette. Er kennt den Mac aus der täglichen Praxis und kann auch schwierigere Zusammenhänge leicht verständlich erklären.

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Giesbert Damaschke: Fotos auf Apples iPod touch

08.02.2010

Liebe Leser, auch Revolutionäre können sich verspäten.

Als Steve Jobs am 23. Oktober 2001 den ersten iPod vorstellte, da hatten andere Firmen schon längst ihre Pfründe abgesteckt. Schließlich kam der erste MP3-Player bereits 1995 auf den Markt.
Zwar waren die technischen Daten des iPods beeindruckend, aber nicht atemberaubend. Sicher, er sah schick aus – aber dafür konnte man ihn auch nur am Mac betreiben. Die Konkurrenz musste sich über den Newcomer also vorerst keine Sorgen machen und konnte zuversichtlich darauf hoffen, dass der iPod ein ähnliches Nischenprodukt bleiben würde wie die Computer der Firma Apple.
Doch die Geschichte verlief bekanntlich anders. Der verspätete Start hinderte Apple nicht daran, einen scheinbar bereits aufgeteilten Markt von hinten aufzurollen und das digitale Musikgeschäft zu revolutionieren. Der iPod  begeisterte auf Anhieb durch seine einfache Bedienung, seine Leistungsfähigkeit und seine Eleganz.

Bereits das erste Modell wurde zum Kassenschlager, und als Apple 2002 den iPod auch in einer Windows-Version vorstellte, war Apples Durchmarsch nicht mehr aufzuhalten. Heute besitzt der iPod einen weltweiten Marktanteil von gut 80 Prozent und ist nicht nur der mit weitem Abstand erfolgreichste mobile Medienplayer, sondern ein Kultobjekt, das eine ganze Generation geprägt hat.
Das jüngste Mitglied der iPod-Familie ist der iPod touch. Schon mit früheren Modellen hat Apple die Grenzen des Medienplayers gedehnt und den ursprünglichen Musikplayer um Farbe, Foto, kleine Spiele und Video erweitert.
Der iPod touch sprengt diese Grenzen endgültig. Der touch ist nicht nur ein Gerät zur Wiedergabe von Musik und Videos, sondern ein ausgewachsener Computer in der Jackentasche, der durch verschiedene Programme praktisch beliebig erweitert werden kann.
Dabei ist Apple seinen Grundsätzen treu geblieben und vereint im iPod touch modernste Technik mit elegantem Design und einfachster Bedienung. Denn der iPod soll vor allem eines leisten: Sie unterhalten.
In diesem Sinne: Viel Spaß mit Ihrem iPod touch!
Ihr Giesbert Damaschke

Fotos auf dem iPod

Ihr iPod besitzt zwar keine Kamera, aber das heißt nicht, dass Sie ganz bilderlos durchs Leben gehen müssen. Denn Sie können nicht nur Fotos von Ihrem Computer auf den iPod kopieren, sondern auch Filme oder TV-Serien. Und im WLAN steht Ihnen das riesige Angebot an Filmen zur Verfügung, mit dem Youtube das Internet erfreut.

Fotos bekommen Sie genau so auf Ihren iPod wie Musik: über iTunes. Sie müssen dem Programm lediglich mitteilen, wo sich die Fotos befinden, den Rest übernimmt iTunes.

Fotos vom Computer auf den iPod übertragen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Fotos und andere Bilder auf den iPod zu
kopieren:

  • Auf dem Mac werden Sie Ihre Fotos vermutlich mit iPhoto verwalten und sie in verschiedenen Alben organisieren. Diese Alben können Sie über iTunes auf den iPod syncen.
  • Unter Windows wird Adobe Photoshop Elements ab Version 3.0 unterstützt.
  • Doch es geht auch ohne Programm – Sie können sowohl beim Mac als auch unter Windows beliebige Ordner auf Ihrer Festplatte als Bilderquelle definieren.

Schließen Sie den iPod an Ihren Computer an und starten Sie iTunes. Wählen Sie den iPod in der Seitenleiste aus und wechseln Sie zur Registerkarte Fotos. Hier aktivieren Sie den Punkt Fotos synchronisieren von und legen Sie eine Quelle fest – also entweder ein Album oder einen Ordner.
Wählen Sie einen Ordner, in dem wiederum Unterordner mit Fotos enthalten sind, können Sie entweder den kompletten Ordner auf den iPod syncen oder nur ausgewählte Unterordner.

Tippkasten!

Schrumpfkur: Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass Ihre Fotos für den iPod vielleicht zu groß sind und dort nur Speicherplatz verschwenden; iTunes passt die Bildgröße an den iPod an, bevor die Fotos kopiert werden. Schließlich ist es nicht sehr sinnvoll, ein Zehn-Megapixel-Foto in voller Auflösung auf einem Gerät zu speichern, das wie der iPod touch nur über einen Bildschirm mit 480 × 320 Bildpunkten verfügt.

Auf dem Mac werden Fotos oft mit iPhoto verwaltet, dessen Alben von iTunes erkannt und einzeln synchronisiert werden können. Falls Sie nicht mit iPhoto arbeiten, können Sie die Fotos, die auf den iPod kopiert werden sollen, in einem Ordner ablegen und diesen über iTunes mit dem iPod synchronisieren lassen.

Bilder aus Alben auf dem iPod löschen
Ein Foto, das Sie vom Computer mit iTunes auf den iPod übertragen haben, kann auf dem iPod selbst nicht gelöscht werden. Dazu entfernen Sie es auf dem Computer aus dem entsprechenden Album oder Ordner und syncen Ihren iPod erneut. Möchten Sie sämtliche übertragene Fotos auf dem iPod löschen, deaktivieren Sie in iTunes den Punkt Fotos synchronisieren von.

Fotos auf dem iPod betrachten
Auf dem iPod tauchen die Alben bzw. Ordner nach dem Sync in der Applikation Fotos auf. Dabei legt Fotos entsprechend benannte Alben an, ein Ordner namens „Starnberger See“ wird auf dem iPod also zu einem gleichnamigen Fotoalbum.
Außerdem gibt es ein Album namens Fotoarchiv, das der iPod automatisch anlegt und in dem alles Fotos aus allen Alben enthalten sind. Um ein Album zu öffnen, tippen Sie es wie gewohnt an. Sie sehen nun den Inhalt des Albums in Vorschaubildern. Ein einzelnes Bild öffnen Sie mit einem Tipp auf das entsprechende Miniaturbild. Um in ein Foto hineinzuzoomen, ziehen Sie es mit Daumen und Zeigefinger größer. Um es wieder zu verkleinern, schieben Sie
es mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Mit einem Doppeltipp auf das Foto wird es wieder in bildschirmfüllender Darstellung gezeigt. Bei Fotos im Querformat kippen Sie den iPod zur Seite, um das Bild optimal darzustellen.
Bei der Anzeige eines Albums oder eines Bildes werden anfangs für rund fünf Sekunden oben und unten Menüleisten eingeblendet, die anschließend verschwinden und durch einen Tipp auf das Foto wieder hervorgeholt werden können.

Auf dem iPod tauchen die Ordner bzw. Alben unter dem gleichen Namen auf wie auf dem Computer. Zusätzlich legt der iPod ein Fotoarchiv mit sämtlichen Bildern an.

Um durch die vorhandenen Fotos zu blättern, können Sie die Pfeiltasten des Menüs benutzen. Eleganter ist es allerdings, mit dem Finger durch die Bilder zu blättern. Wischen Sie dazu mit dem Finger nach links oder rechts über den Bildschirm.

Auf unserer Webkatalogseite zum Buch ist der Titel ab sofort erhältlich. Dort finden Sie auch weitere Informationen wie z.B. ein Inhaltsverzeichnis und ein Buchkapitel zum Reinlesen, beides im PDF-Format.

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